Pressemitteilungen
20.06.2022

Nachhaltigkeit als Erfolgstreiber nutzen, von Digitalisierung profitieren, Produktivität steigern: Auf der K 22 zeigt Reifenhäuser, wie es gelingt

Die Reifenhäuser Gruppe ist vom 19. bis 26. Oktober auf der Weltleitmesse für Kunststoffverarbeitung K 2022 mit vier Messeständen vertreten. Unter dem diesjährigen Reifenhäuser Motto „The Time is Now“ zeigen die Extrusionsspezialisten Herstellern von Folien und Vliesstoffen wertvolle Lösungen zu den drei großen Themen der Branche: Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Produktivität.

Bernd Reifenhäuser, CEO der Reifenhäusergruppe, erklärt: „Die Welt und unsere Branche stehen vor großen Herausforderungen. Es gibt Unsicherheit, Orientierungslosigkeit und unbeantwortete Fragen zu vielen Themen. Und dennoch dulden sie keinen Aufschub. Jetzt ist es an der Zeit, zu handeln und Herausforderungen in Chancen zu verwandeln. Wir haben dazu Knowhow sowie großartige, sofort einsetzbare Lösungen im Gepäck, mit denen wir unsere Kunden und Partner befähigen.“


Die Reifenhäuser K 22 Messestände im Überblick:

Halle 17 / C 22:
Reifenhäuser Hauptstand (Blasfolien-, Flachfolien-, Vliesstoffanlagen, Service, Digitalisierung, Komponenten)

Halle 11 / C16:
Reifenhäuser Schnecken, Zylinder und Extruder

Halle 1 / D 91
Reifenhäuser Flachdüsen

Circular Economy Forum
(CE 07)
:
R-Cycle

Reifenhäuser Anlagen und Komponenten auf insgesamt vier Messeständen

Die Reifenhäuser Gruppe wird auf drei eigenen und auf einem Gemeinschafts-Messestand in Düsseldorf vertreten sein. Der Hauptstand mit zirka 1.200 Quadratmetern befindet sich in Halle 17 (C 22) und setzt die Anlagen-Business-Units Reifenhäuser Blown Film, Cast Sheet Coating und Reicofil eindrucksvoll in Szene. Die Besucher erfahren anhand von Maschinen-Exponaten, visuellen Inszenierungen sowie konkreten Lösungen für Endprodukte unter anderem, wie sie voll recycelbare Produkte wirtschaftlich herstellen, Rezyklate sicher verarbeiten, ihren Output steigern und die gesamte Produktion herstellerübergreifend vernetzen können, ohne sich von Systemen, Spezialisten oder Herstellern abhängig zu machen. Damit auch nach dem Kauf eine reibungslose Produktion sichergestellt ist, zeigt der Reifenhäuser Service, wie Kunden mit Refurbishment-Lösungen, Modifikationen, Trainingsprogrammen und digitalen Services das Beste aus ihren Reifenhäuser Produkten herausholen und ihre Produktivität steigern können.

Die Komponenten-Spezialisten der Business Unit Reifenhäuser Extrusion Systems werden zusätzlich auf zwei weiteren Messeständen ihr Portfolio vorstellen. In Halle 11 (C16) dreht sich alles um Schnecken, Zylinder und Extruder – und warum insbesondere für den Einsatz von Rezyklat ein leistungsfähiger Verschleißschutz für die sichere Verarbeitung und hohe Wirtschaftlichkeit essenziell ist. Die bekannten Reifenhäuser Reiloy Verschleißschutz-Legierungen für Schnecken und Zylinder haben in unabhängigen Untersuchungen wiederholt Bestwerte erzielt, die belegen, dass sich die Investition in hochwertigen Verschleißschutz auszahlt. In Halle 1 (D91) zeigt die Reifenhäuser Extrusion Systems ihre Neuheiten für Flachdüsen und Coextrusionsblöcke, und deren perfekt aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel für höchste Produktivität.

R-Cycle: Nachhaltigkeit trifft auf Digitalisierung im Circular Economy Forum

Neben den eigenen Messeständen wird Reifenhäuser auch als Partner der
R-Cycle Initiative im Rahmen eines Gemeinschaftspavillon auf dem Freigelände im sogenannten Circular Economy Forum (CE 07) vertreten sein. R-Cycle ist ein Kooperationsprojekt verschiedener Technologieunternehmen und Organisationen entlang des gesamten Lebenszyklus von Kunststoffverpackungen. Das interdisziplinäre Team hat einen offenen Rückverfolgungsstandard für nachhaltige Kunststoffverpackungen entwickelt, der durch die Bereitstellung eines Digitalen Produktpass recycling-relevante Information transparent macht. Damit können Abfallsortieranlagen verwertbare Verpackungen präziser identifizieren und recyclingfreundliche sowie sortenreine Fraktionen bilden. Dies ist die Grundlage für die Gewinnung hochwertiger Rezyklate zum Aufbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft.

Vom Messestand ins Reifenhäuser Technikum
Ein besonderes Highlight für Besucher der Reifenhäuser-Messestände ist die Möglichkeit, zusätzlich an der Hausmesse am 20., 21. und 24. Oktober im Reifenhäuser Technikum teilzunehmen. Dafür organisiert Reifenhäuser einen kostenlosen Bus-Shuttle zwischen der Messe Düsseldorf und dem nur zirka 70 Kilometer entfernten Reifenhäuser Hauptsitz in Troisdorf. Hier können die Gäste im Rahmen von jeweils zwei moderierten Live-Vorführung pro Tag verschiedene Blas- und Flachfolien-Anlagen im Betrieb erleben. Interessenten können sich zur Teilnahmeanfrage bei ihrem zuständigen Reifenhäuser Ansprechpartner melden.

Details zu den Produkt-Highlights stehen Ihnen hier als separate Pressemitteilungen zur Verfügung:

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Reifenhäuser Blown Film liefert technische Lösung für eine der größten Herausforderungen bei der Verarbeitung von Rezyklat

Reifenhäuser Blown Film liefert technische Lösung für eine der größten Herausforderungen bei der Verarbeitung von Rezyklat

Der Anlagenbauer Reifenhäuser Blown Film hat eine Technologie entwickelt, die Hersteller von Blasfolien unabhängig von stark schwankenden Rezyklat-Qualitäten macht und einen stabilen Produktionsprozess sicherstellt – auch bei der Verarbeitung von Eingangsmaterial niedriger Qualität: EVO Fusion wertet Rezyklatqualitäten auf.

Mit EVO Fusion verarbeiten Blasfolienhersteller auch bisher nicht nutzbare, günstigste Rezyklate zu leistungsfähigen Blasfolien für einfache Endanwendungen, wie Müllsäcken oder Mailingbags. Bisher konnten solche niederwertigen Rezyklate nur für einfache und dickwandige Spritzgussprodukte eingesetzt werden. Darüber hinaus können Produzenten mit EVO Fusion aus Rezyklaten, die auch bisher schon zu verarbeiten waren, qualitativ hochwertigere Folie herstellen.

Eugen Friedel, Director Sales bei Reifenhäuser Blown Film, erklärt: „Um die Kreislaufwirtschaft voranzutreiben, muss die Rezyklatquote in Blasfolienprodukten steigen und das klassische Downcycling begrenzt werden. Mit EVO Fusion bieten wir ein einzigartiges Verfahren, mit dem Kunden auch niedrige Rezyklat-Qualitäten einfach und wirtschaftlich zu leistungsfähigen Produkten verarbeiten und den Rezyklatanteil erhöhen. So erschließen Verarbeiter neue Anwendungsfelder für recycelte Produkte.“

Das EVO Ultra Fusion Verfahren setzt auf die Direktextrusion, bei der auf das energie- und kostenintensive Regranulieren des Ausgangsmaterials verzichtet wird. So können auch Fluff (Folienschnipsel) sowie alle Arten von Produktionsabfällen und PCR-Material direkt verarbeitet werden.

Möglich macht es die Doppelschneckentechnologie, die Schmelze besser homogenisiert und damit einen stabilen Prozess sicherstellt. Außerdem können Verarbeiter das System sehr leicht und effektiv entgasen, und damit unerwünschte Bestandteile im Rezyklat entfernen.

Für die Verarbeitung von Regranulaten besserer Qualität empfiehlt Reifenhäuser den EVO Ultra Einschneckenextruder. Dieser verarbeitet Recyclingmaterial dank optimierten Barriere- sowie Scher- und Mischteilen so sicher und selbstverständlich wie andere Rohstoffe – die ideale Voraussetzung, um im wachsenden Markt für Produkte mit hohem Rezyklatanteil erfolgreich zu sein.

EVO Fusion auf der K 22:
Reifenhäuser Hauptstand – Halle 17 / C 22

Dank Doppelschnecke und Entgasungseinheit kann der EVO Ultra Twin Extruder auch Rezyklat von niedriger Qualität sicher verarbeiten. Das System ist dabei sehr leicht und effektiv zu entgasen, um unerwünschte Bestandteile im Rezyklat zu entfernen.

Mit EVO Fusion können sogar Fluff (Folienschnipsel) sowie alle Arten von Produktionsabfällen und PCR-Material zu funktionsfähigen Folien für Anwendungen wie Müllsäcken oder Mailingbags direkt verarbeitet werden.

Rekord-Ausstoßleistungen jenseits 600 kg/h für Schwergutsack-Anwendungen mit Reifenhäuser Ultra Cool 2.0 FFS

Rekord-Ausstoßleistungen jenseits 600 kg/h für Schwergutsack-Anwendungen mit Reifenhäuser Ultra Cool 2.0 FFS

Reifenhäuser Blown Film stellt für seine Blasfolienanlage „EVO FFS“, die speziell für Schwergutsack-Anwendungen entwickelt wurde, ein neues Hochleistungskühlsystem im Markt vor, das die Kühlleistung gegenüber marktüblichen Systemen um über 20 Prozent steigert. Bei der Produktion von Schwergutsäcken können so Rekord-Ausstoßleistungen von mehr als 600 kg/h aus einer Düse mit 175 mm Durchmesser erzielt werden – bei gleichbleibend besten Folieneigenschaften.

Mit der Produktion von Blasfolien für Form-Fill-Seal-Säcke (FFS) für Schwergüter begeben sich Hersteller ist ein hartes Wettbewerbsumfeld, in dem die Ausstoßleistung über den wirtschaftlichen Erfolg entscheidet. Dank der gesteigerten Kühlleistung können Produzenten die marktüblichen Spitzenwerte für den Ausstoß nun um zirka 50 bis 100 kg übertreffen und sich damit einen deutlichen Wettbewerbsvorteil in Sachen Produktivität sichern.

Eugen Friedel, Director Sales bei Reifenhäuser Blown Film, erklärt: „Mit unserer Rekord-Ausstoßleistung jenseits 600 kg/h ermöglichen wir unseren Kunden einen attraktiven Return on Invest und das Potenzial, langfristig am Markt erfolgreich zu sein. EVO Ultra Cool 2.0 FFS erzielt konkurrenzlose Leistungswerte ohne Kompromisse in Sachen Qualität oder Prozess-Sicherheit.“

EVO Ultra Cool 2.0 FFS ist für alle gängigen FFS-Rezepturen und -Anwendungen (Petrochemie-, Düngemittel-, Salzsäcke etc.) geeignet und bietet gleichzeitig einfachen Bedienkomfort und hohe Anlagenverfügbarkeit. In Sachen mechanische Folieneigenschaften und Dickentoleranzen wurden in allen Produkttests beste Ergebnisse nachgewiesen, was eine hohe Taktrate im Befüllungsprozess und Stabilität für das Handling der Säcke ermöglicht. Lange Standzeiten, erleichtertes Anfahren der Maschine und die verlässliche Qualität sorgen zudem für hohe Wettbewerbsfähigkeit und Komfort bei der Bedienung. Um auch am wachsenden Markt für nachhaltige Produkte partizipieren zu können, verarbeitet die Anlage sicher Rezyklate und recyclebare Rohstoffe.

Reifenhäuser bietet für EVO FFS Anlagen neben dem Premium-Kühlring „EVO ULTRA COOL 2.0 FFS“ auch die Standardversion „EVO COOL FFS“ an, so dass sich für jeden Bedarf die passgenaue Lösung findet – deren Leistung aber stets über dem Marktdurchschnitt liegt. Alle EVO FFS Anlagen sind mit den bewährten Reifenhäuser EVO Extrudern und Blasköpfen ausgestattet und sichern so optimale Schmelzequalität bei niedrigsten Massetemperaturen.

Ultra Cool 2.0 auf der K 22:
Reifenhäuser Hauptstand – Halle 17 / C 22

Mit dem Reifenhäuser Ultra Cool 2.0 FFS Kühlsystem produzieren Blasfolienhersteller dank Ausstoßleistungen von mehr als 600 kg/h wirtschaftlicher als je zuvor.

Die konstante Weiterentwicklung der Reifenhäuser Technologie sorgt heute für höchste Ausstoßleistungen bei Schwergutsack-Anwendungen.

Fotos: Reifenhäuser

Voll recycelbarer Pouch – jetzt auch mit Barrierewirkung für Lebensmittelverpackungen

Voll recycelbarer Pouch – jetzt auch mit Barrierewirkung für Lebensmittelverpackungen

Auf der K22 stellt Reifenhäuser Blown Film einen voll-recyclingfähigen Pouch mit Barrierewirkung gegenüber Sauerstoff und Wasserdampf vor, der sich für die Verpackung von Lebensmitteln eignet. Die Lösung ist eine Weiterentwicklung des bereits am Markt etablierten All-PE-Mono-Pouch und leistet einen weiteren Beitrag für höhere Kunststoff-Recyclingquoten und eine funktionierende Kreislaufwirtschaft.

Während voll-recyclebare Pouches für Non-Food-Verpackungen bereits länger im Markt etabliert sind, standen die nötige Sauerstoffbarriere und die dafür nötigen eingesetzten Materialien und Folienstärken in Lebensmittelverpackungen deren Recyclingfähigkeit bisher im Weg. Der Reifenhäuser Barriere-Pouch erreicht die nötige Barrierewirkung mit einem EVOH-Anteil von kleiner fünf Prozent und erfüllt damit alle Voraussetzungen für ein vollständiges Recycling. Der Einsatz der patentierten Reckeinheit EVO Ultra Stretch macht es möglich: sie erhöht die Barrierewirkung des EVOHs durch Verstrecken und reduziert damit den EVOH-Anteil bei gleichbleibender Barrierewirkung.

Eugen Friedel, Director Sales bei Reifenhäuser Blown Film, erklärt: „Der Bedarf nach recyclingfähigen Produkten wächst stetig. Damit steigt auch der Bedarf an EVOH, das schon jetzt schwer verfügbar ist. Mit unserem voll recycelbaren Barriere Pouch schlagen Produzenten zwei Fliegen mit einer Klappe: Der Pouch erfüllt sämtliche Marktanforderungen für nachhaltige Verpackungen und ermöglicht gleichzeitig einen ressourcenschonenden Umgang mit dem knappen und hochpreisigen EVOH.“

Die produzierte Folie kann, wie bisher, problemlos weiterverarbeitet und konfektioniert werden. Durch die patentierte Position der Reckeinheit direkt im Abzug der Blasfolienanlage wird die Folie zum idealen Zeitpunkt und aus erster Wärme verstreckt, was den Prozess besonders effizient und stabil macht.

Voll recyclebarer Barriere-Pouch auf der K 22:

Reifenhäuser Hauptstand – Halle 17 / C 22

Reifenhäuser EVO Ultra Stretch ermöglicht die Herstellung von Monomaterial-Verbunden (All-PE-Folie) für voll-recyclingfähige flexible Verpackungen.

Der Reifenhäuser Barriere-Pouch - eine Weiterentwicklung des ALL-PE-Pouch - ist dank einem EVOH-Anteil von kleiner fünf Prozent voll recyclingfähig.

EFSA-/FDA-konformes Produktionsverfahren ermöglicht Herstellung lebensmittelsicherer Folie aus PET-Rezyklat

EFSA-/FDA-konformes Produktionsverfahren ermöglicht Herstellung lebensmittelsicherer Folie aus PET-Rezyklat

Reifenhäuser Cast Sheet Coating hat ein besonders effizientes Produktionsverfahren entwickelt, mit dem PET-Rezyklat direkt und ohne vorgeschalteten Trocknungsprozess zu lebensmittelsicherer Folie verarbeitet werden kann. Der Prozess erfüllt sowohl die Kriterien der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) als auch die der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Dies wurde über einen sogenannten Challenge Test nachgewiesen.

Wenn Recyclingware in direkten Kontakt mit Lebensmitteln kommt, bedarf es in einigen Märkten zuvor einer speziellen Zertifizierung durch die EFSA oder die FDA. Entsprechend aufwendig und anspruchsvoll gestaltet sich die Produktion von Folien für derartige Lebensmittelverpackungen. Reifenhäuser Cast Sheet Coating erleichtert Flachfolienherstellern nun die wirtschaftliche Produktion solcher Folien mit einem einfacheren Produktionsverfahren und berät bei der Zertifizierung.

Mark Schuster, Product Manager PET Sheet bei Reifenhäuser Cast Sheet Coating, erklärt: „Der Markt für recyclingfähige Lebensmittelverpackungen aus PET besitzt schon heute ein hohes Volumen. Gleichzeitig sind die Wachstumspotentiale unter Beachtung der aktuellen weltweiten Sammelquoten ebenso interessant. Wir machen es Kunden nun einfacher, an diesem Markt erfolgreich zu partizipieren.“

Das EFSA/FDA-konforme PET-Verfahren nutzt einen gleichlaufenden Doppelschneckenextruder und ein speziell entwickeltes Hochleistungsvakuum-System, mit dem Produzenten PET-Recyclingmaterial direkt verarbeiten können, ohne Vorbehandlung und Vortrocknung – wie es bei anderen Verfahren notwendig ist. Verarbeiter sparen dadurch die Investition in eine weitere Anlagenkomponente und vermeiden zusätzliche Energie- und Instandhaltungskosten, was insbesondere in Zeiten steigender Energiepreise zu signifikanten Einsparungen führt. Möglich sind zudem schnelle Material- und Produktwechsel, beispielsweise zwischen Post-Consumer PET-Flaschenmahlgut (PCR), Post-Industrial PET-Produktionsabfällen (PIR) und PET-Neuware. Das Endprodukt, zum Beispiel eine Fleischschale, erfüllt dabei höchste Hygienestandards und kann sicher nach den Kriterien der Behörden im direkten Kontakt mit Lebensmitteln eingesetzt werden.


Zertifizierung leichtgemacht: Beratung

Reifenhäuser Cast Sheet Coating unterstützt Kunden beim Zertifizierungsprozess bei den zuständigen Behörden. Hierzu werden nicht nur der Reinigungsprozess des Mahlguts, sondern auch die Qualitätsüberwachung des Eingangsmaterials und die Produktion unter den von der EFSA definierten Kriterien betrachtet.


EFSA-Audits leichtgemacht: automatische Dokumentation

Ein weiteres Feature der Anlage ist die automatische Dokumentation relevanter Produktionsdaten. Für die EFSA-Audits müssen rezeptur- und produktbezogene Daten des zertifizierten Prozesses für mehrere Jahre gespeichert werden. Das speziell entwickelte Software Bundle ExtrusionOS Production Compliance hilft dabei, Produktionsprozesse und die Einhaltung EFSA-relevanter Schwellenwerte datenbasiert und in Echtzeit zu überwachen und sicher zu dokumentieren. Ein Live-Dashboard zeigt transparent die laufende Produktion und ihre Grenzwerte, und ermöglicht damit schnelles Handeln bei Unregelmäßigkeiten. ExtrusionOS Production Compliance basiert auf der Reifenhäuser Konnektivitätslösung ExtrusionOS Core & c.Hub Middleware, und kann auch bei bestehenden Anlagen nachgerüstet werden.


Recycling leichtgemacht: Digitaler Produktpass

Via ExtrusionOS können Produktionsdaten außerdem in einen digitalen Produktpass übertragen werden – beispielsweise über den offenen R-Cycle-Standard. Digitale Produktpässe sind eindeutig mit Vor- und Endprodukten verknüpfte Datensätze, die relevante Daten über Materialien, Inhaltsstoffe und die Verwendung des Produkts enthalten. Über spezielle Markierungen können sie unter anderem für datenbasierte und damit präzisere Abfallsortierungs- und Recyclingprozesse genutzt werden.


EFSA-/FDA-konforme Folie aus PET-Rezyklat auf der K 22:

Reifenhäuser Hauptstand – Halle 17 / C 22


Mehr Informationen zum Thema lebensmittelsicherer Folie aus PET-Rezyklat: PET-Recycling: lebensmittelsichere Folie aus Rezyklat

Reifenhäuser PET Sheet-Anlagen produzieren nachhaltige PET-Folie aus bis zu 100 Prozent PET-Flaschenmahlgut (PET-Flakes) für den direkten Lebensmittelkontakt (gemäß EFSA/FDA).
Foto: Reifenhäuser

Neues „Ultrathin Coating“ Verfahren ermöglicht Herstellung besonders leichter und kostengünstiger Folien-Vlies-Verbunde

Neues „Ultrathin Coating“ Verfahren ermöglicht Herstellung besonders leichter und kostengünstiger Folien-Vlies-Verbunde

Reifenhäuser Cast Sheet Coating zeigt ein völlig neues Produktionsverfahren für kostengünstige Folien-Vlies-Verbunde mit herausragend niedriger Grammatur, das eine wirtschaftliche Fertigung auch in Europa zulässt.

Die Corona-Pandemie und aktuelle Versorgungsengpässe haben die Abhängigkeit der Unternehmen von globalen Lieferketten offengelegt. Diese Situation ist zugleich Warnsignal und Chance, die lokale Halbzeug-Produktion grundsätzlich zu stärken. Insbesondere für den Anwendungsbereich medizinischer Schutzbekleidung hat Reifenhäuser Cast Sheet Coating jetzt das zukunftsweisende Extrusionsbeschichtungsverfahren „Ultrathin Coating“ entwickelt, mit dem Kunden besonders leichte Folien-Vlies-Verbunde kostengünstiger und dadurch wettbewerbsfähig produzieren können.

Die zum Patent angemeldete Technologie reduziert die Folien-Grammatur um 66 Prozent, der Materialeinsatz im Gesamtverbund sinkt um 28 Prozent und die Kosten werden um bis zu 34 Prozent reduziert (verglichen mit einer herkömmlichen Halbzeug-Fertigung). Die signifikante Kostenersparnis wird dabei unter anderem durch den Verzicht auf Hotmelt-Kleber bei voller Haftung des Folien-Vlies-Verbunds erreicht. Gleichzeitig wird die Anlagenverfügbarkeit durch geringeren Wartungsaufwand erhöht.

Mark Borutta, Sales & Marketing Specialist bei Reifenhäuser Cast Sheet Coating, erklärt: „Wir erleben derzeit einen nachhaltig wachsenden Mehrbedarf für medizinische Schutzbekleidung verbunden mit einer Rückholstrategie für lokale Produktionskapazitäten. Vor diesem Hintergrund erzielen Produzenten mit ‚Ultrathin Coating‘ einen schnellen Return on Invest und hohe Profitabilität – auch bei einer Produktion innerhalb Europas.“

Wenn Hersteller bereits medizinische Schutzausrüstung produzieren und den Coating Prozess künftig intern abbilden wollen, statt die notwendigen Verbundstoffe zu importieren, lohnt sich der Aufbau einer eigenen Fertigung ebenfalls. Die Investition in Ultrathin Coating amortisiert sich in beiden Fällen zumeist in weniger als 12 Monaten. Der verringerte Materialeinsatz reduziert außerdem den Verbrauch von fossilen Rohstoffen und zahlt damit auf die gesteigerte Nachfrage nach umweltbewussten Produkten ein.

Das Besondere bei der Reifenhäuser Cast Sheet Coating Lösung: die Vlies-erfahrene Schwesterfirma Reifenhäuser Reicofil – weltweit führender Hersteller von Vliesstoffanlagen – hat die Entwicklung unterstützt. Kunden, die bereits eine Reicofil-Vliesstoffanlage betreiben oder diese neu installieren, erhalten somit eine perfekt abgestimmte Extrusionsbeschichtungsanlage für eine lückenlose Halbzeug-Fertigung.


Ultrathin Coating auf der K 22:

Reifenhäuser Hauptstand – Halle 17 / C 22

LAMICOR-CL Laminator: Das Herzstück der Ultrathin Coating Extrusionsbeschichtungsanlage.
Foto: Reifenhäuser

Folien-Vlies-Monoverbunde als leichter und recyclingfähiger Ersatz für Papier-Kunststoff-Verpackungen

Folien-Vlies-Monoverbunde als leichter und recyclingfähiger Ersatz für Papier-Kunststoff-Verpackungen

Damit Verpackungsprodukte recyclingfähig sind, müssen sie in erster Linie aus nur einem Material gefertigt werden. Einige aufkommende Verpackungstrends, wie Papier-Kunststoffverbunde, sind daher für die Kreislaufwirtschaft nicht förderlich. Auf der K 22 präsentiert Reifenhäuser mit Folien-Vlies-Monoverbunden hochfunktionale, recyclingfähige Alternativen, mit denen sich Hersteller zudem durch innovative Optik und Haptik von der Masse abheben können.


Voll-recyclingfähige Folien-Vliesverbunde für Schüttgutverpackungen

Für Schüttgutsack-Anwendungen bietet Reifenhäuser Reicofil ein schlüsselfertiges Anlagenkonzept, mit dem Kunden leistungsfähige Folien-Vlies-Verbunde aus PP-Monomaterial fertigen und ihren Materialeinsatz deutlich reduzieren: So können voll recyclingfähige Säcke für eine Vielzahl von rieselfähigen Schüttgütern, wie Zement, Getreide oder Tierfutter, mit 25 Prozent weniger Material produziert werden. Gleichzeitig steigt im Vergleich zu Papier-Folien-Verbunden die Barrierewirkung gegen Feuchtigkeitseintritt bei gleichzeitiger Luftdurchlässigkeit, die eine luftgeförderte Befüllung ermöglicht. Der Verbund kann außerdem für medizinische Verpackungen eingesetzt werden: Das Material ermöglicht eine Dampfsterilisation der bereits verpackten Produkte.

Das Herstellungsverfahren kombiniert die Reicofil RF5 BiCo-Spinnvlies Anlage mit einer Extrusionsbeschichtungsanlage der Schwesterfirma Reifenhäuser Cast Sheet Coating. Kunden erhalten damit eine perfekt abgestimmte Lösung aus einer Hand. Zusammen mit Projektpartner Starlinger, Weltmarktführer für Maschinen- und Prozesstechnologie für gewebte Kunststoffsäcke, bietet Reicofil darüber hinaus eine komplette Turn-Key-Solution inklusive Bedruckeinheit und Sackkonfektionierung. Gemeinsam wurde ein serienreifer Prozess samt Endprodukt – dem Ventilkastensack „REICO*STAR“ – erfolgreich im Markt vorgestellt.

Dr. Andreas Rösner, verantwortlich für das Strategic Product Development bei Reifenhäuser Reicofil, erklärt: „Wir haben mit REICO*STAR und dem Prozess dahinter gezeigt, dass Folien-Vlies-Verbunde eine nachhaltige und wirtschaftliche Alternative sind. Außerdem bieten sie eine bessere Feuchtigkeitsbarriere und eine hochwertigere Haptik als übliche Papier-Folien-Verbunde. Das bietet enormes Potenzial, um am wachsenden Bedarf für voll-recyclingfähige Verpackungsprodukte zu partizipieren.“


Mono-PP-Pouches aus laminiertem Vlies-Folienverbund

Neben der Extrusionsbeschichtung bieten auch laminierte Vlies-Folien-Verbunde aus Monomaterial großes Potenzial für nachhaltigere und optisch wie haptisch ansprechende Verpackungen. In Kooperation mit der Schwesterfirma Reifenhäuser Blown Film und dem Rohstoffpartner Borealis bietet Reicofil hier ein ebenfalls serienreifes und wirtschaftliches Gesamtkonzept, um Vlies für zum Beispiel Mono-PP-Pouches im Bereich hochwertiger Lebensmittelverpackungen zu produzieren. Das Vlies kann dabei perfekt mit planlageoptimierter PP-Blasfolie zu Monoverbunden laminiert werden.


Folien-Vlies-Monoverbunde auf der K 22:

Reifenhäuser Hauptstand – Halle 17 / C 22

Der „REICO*STAR“ Folien-Vlies-Verbund-Sack aus PP-Monomaterial ist voll-recyclingfähig und bietet über 25 Prozent Materialersparnis gegenüber marktüblichen Produkten.

Mit RF5 Spinnvliesanlagen in Kombination mit Blasfolien oder Castfolien produzieren Kunden innovative und nachhaltige Verpackungslösungen.

Hochverschleißfeste Schnecken und Zylinder ermöglichen sichere Rezyklat-Verarbeitung

Hochverschleißfeste Schnecken und Zylinder ermöglichen sichere Rezyklat-Verarbeitung

Ob Folienhersteller, Spritzgießer oder Anlagenbauer: Die Verarbeitung von Rezyklat stellt alle vor Herausforderungen, denn Rezyklat ist als Rohstoff komplex und eine Belastungsprobe für die Plastifiziereinheit. Hochverschleißfeste Zylinder und Schnecken von Reifenhäuser Reiloy ermöglichen eine lange Lebensdauer der Einheit und hohe Qualität der Produkte.

Rezyklat ist oft eine Wundertüte, denn nicht immer ist klar, wie sorgfältig das Ausgangsmaterial sortiert und gereinigt wurde, oder welche Zusatzstoffe und möglicherweise aggressiven Restkomponenten enthalten sind. Zudem sind für eine hochwertige Rezyklat-Verarbeitung spezielle Additive notwendig, die das Polymer befähigen, wieder ein hochwertiges Produkt zu werden. Viele dieser Additive sind aber ebenfalls herausfordernd, weil sie unter anderem eine abrasive Wirkung oder Klebeneigung haben – andere wirken durch anorganische Säuren aggressiv. Auch viele Farb- und Füllstoffe beanspruchen die Komponenten.

Dafür bietet Reifenhäuser Reiloy mit seinen hochverschleißfesten Schnecken und Zylindern eine verlässliche Lösung und setzt regelmäßig Benchmarks in Sachen Qualität und Performance. Die Komponenten bieten eine nachweislich längere Lebensdauer, dank präziser Abstimmung auf Rohstoffe und Additive, exklusiver und selbst entwickelter Legierungen sowie prozessoptimierter Oberflächen. Hersteller von Spritzguss- und Extrusionsprodukten profitieren so vom besten Kosten-Nutzen-Verhältnis in der Branche. Für die höhere Widerstandskraft gegen Verschleiß sorgen spezielle Eisenbasis-Legierungen und Nickelbasis-Legierungen, die zu dem jeweils verarbeiteten Rohstoff passen. Entscheidend ist hierbei die Zusammensetzung der Legierungen, denn der Verschleißschutz hängt nicht nur von der Härte der Schicht ab.

Ralf Pampus, Managing Director bei Reifenhäuser Reiloy, erklärt: „Als einziger Schnecken- und Zylinder-Hersteller entwickeln und produzieren wir die Hartstofflegierungen – und sogar die für den Verschleißschutz notwendigen Pulver – in einem eigenen Werkstofflabor in-house. Damit bieten wir Expertise über den gesamten Prozess, die im Markt einmalig ist. Kürzlich durchgeführte unabhängige Untersuchungen haben wieder belegt, dass der Verschleißschutz der Reifenhäuser Reiloy der beste am Markt ist und sich die Investition rechnet – denn hochwertige Komponenten müssen seltener getauscht werden, produzieren konstante Qualität und sichern somit die Produktivität einer Anlage.“

Reifenhäuser Reiloy verfügt über jahrzehntelange Erfahrung bei Verschleißschutzsystemen und verfolgt bei der Verschleißschutzberatung einen ganzheitlichen Ansatz: Die Reiloy-Experten ermitteln für jede Plastifiziereinheit jeweils ein optimales Zusammenspiel zwischen Zylinder- und Schneckenpanzerung und wählen die passende Oberflächenbehandlung.


Hochverschleißfeste Zylinder, Schnecken und weitere Komponenten auf der K 22:

  • Reifenhäuser Hauptstand: Halle 17 / C22
  • Reifenhäuser Schnecken, Zylinder und Extruder: Halle 11 / C16
  • Reifenhäuser Flachdüsen: Halle 1 / D91


Mehr Informationen zum Thema Verschleißschutz:

Rezyklat ist als Rohstoff komplex und eine Belastungsprobe für die Komponenten der Plastifiziereinheit. Abrasion, Korrosion und Adhäsion können zu einer Beschädigung der Oberfläche führen.

Schnecken und Zylinder von Reifenhäuser Reiloy setzen regelmäßig Benchmarks in Sachen Verschleißschutz und bieten eine nachweislich längere Lauflebensdauer.

Als einziger Hersteller entwickelt und produziert Reifenhäuser die Hartstoff-Legierungen für den Verschleißschutz seiner Schnecken und Zylinder in-house.
Fotos: Reifenhäuser

Herstellerübergreifender Ansatz: Reifenhäuser startet Digitaloffensive und setzt auf Enablement von Folien- und Vliesstoffproduzenten

Herstellerübergreifender Ansatz: Reifenhäuser startet Digitaloffensive und setzt auf Enablement von Folien- und Vliesstoffproduzenten

Unzählige Hersteller von Folien und Vliesstoffen könnten heute produktiver sein, wenn sie das enorme Potential der Digitalisierung voll ausschöpfen würden. Reifenhäuser hat deshalb eine Digitaloffensive gestartet, die allen Produzenten den Einstieg in die Digitalisierung erleichtert. Das Unternehmen setzt dabei auf die Befähigung und Unabhängigkeit der Betreiber – und wendet sich bewusst ab von üblichen herstellerzentrierten Ansätzen. Stattdessen bietet Reifenhäuser einfach zu implementierende, offene Digitallösungen, die Produzenten von Folien oder Vliesstoffen weltweit helfen sollen, ihre Produktionseffizienz (OEE) selbständig und nachhaltig zu steigern. Alle Kunden, unabhängig von der Unternehmensgröße, profitieren so von einer neuen Dimension der Prozesstransparenz, die erstmals alle Anlagenhersteller und Anlagentypen einer Produktion einschließt.

Kern der Digitallösung ist der so genannte c.Hub, eine Middleware, die den sicheren Datenaustausch zwischen verschiedenen IT-Systemen, Anwendungen, Extrusionsmaschinen und Anlagensteuerungen gewährleistet. Das umfasst sowohl Reifenhäuser- als auch Fremdsysteme. Der c.Hub wird zum Single Point of Truth für alle produktionsrelevanten Daten, indem er Datenströme der Produktion zusammenführt und harmonisiert. Zentraler Vorteil ist, dass alle Nutzer:innen von überall zu jeder Zeit auf alle Daten zugreifen und diese sicher dokumentieren können. Erfasst und gespeichert werden die Daten vor Ort (on premises), ohne dass in den Produktionsprozess eingegriffen wird. Die volle Kontrolle über die Daten liegt zu jeder Zeit beim Betreiber.

„Bislang scheitert Digitalisierung in unserer Branche meist an heterogenen Fabriken mit Maschinen und Peripheriegeräten verschiedener Hersteller und verschiedenen Alters und Typs sowie Anwendungen, die nicht miteinander vernetzt sind“, sagt Daniel Kajan, Director Product & Operations bei der RE:, einem Tochterunternehmen der Reifenhäuser Gruppe, das auf Digitalprodukte für Extrusionsanlagenbetreiber spezialisiert ist.

„Ohne den Blick auf das große Ganze ist die Produktion jedoch ineffizient und fehleranfällig. Unnötige Reklamationen, Materialverlust und Stillstände sind die Folge. Nur eine herstellerübergreifende Lösung bildet die Produktionsrealität unserer Kunden ab und bietet damit echten Nutzen“, so Kajan weiter.

Damit Kunden ihr gesamtes Equipment in der Produktion unkompliziert anbinden können, bietet Reifenhäuser Out-of-the-Box-Konnektoren für die wichtigsten Industrieprotokolle. Sie ermöglichen eine schnelle und vollständige Erfassung aller Produktionsdaten. Die zugehörige Software ExtrusionOS bietet benutzerfreundliche Anwendungen und Dashboards, die helfen, diese Daten zu überwachen, zu verwalten, zu speichern und zu analysieren. Anlagenbetreiber können zum Beispiel den Zustand ihres angeschlossenen Equipments überwachen und dieses auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse optimal einstellen. Außerdem haben sie die Möglichkeit, definierte Schwellenwerte sowie KPIs zu überwachen und auf Wunsch Benachrichtigungen bei Grenzwertüberschreitungen zu erhalten. So können Nutzer:innen schneller und effizienter handeln und damit Fehler und Kundenreklamationen erheblich reduzieren. Gesetzliche Vorgaben wie die Einhaltung EFSA-relevanter Schwellenwerte bei der Verarbeitung von Rezyklat für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln, können überwacht und sicher dokumentiert werden.

„Unser offenes digitales Ökosystem hilft Anlagenbetreibern, alle Produktionsdaten vom ersten bis zum letzten Meter der Rolle zu erfassen, daraus einfach Erkenntnisse zu gewinnen und langfristig von ihren Daten zu profitieren“, erläutert Kajan.

Das Digitalpaket kann entweder zusammen mit Reifenhäuser-Maschinen erworben oder auf bestehenden Anlagen und Servern nachgerüstet werden.


c.Hub & ExtrusionOS auf der K 22:

Reifenhäuser Hauptstand – Halle 17 / C 22

Reifenhäuser ermöglicht den herstellerübergreifenden Datenaustausch zwischen allen Anlagentypen und Systemen – und schafft damit mehr Transparenz in der Produktion.
Foto: Reifenhäuser

Reifenhäuser Gruppe Fact Sheet: Über 100 Jahre Erfahrung, Kompetenz und Pioniergeist

Die Reifenhäuser Gruppe: Über 100 Jahre Erfahrung, Kompetenz und Pioniergeist

Die Reifenhäuser Gruppe ist führender Anbieter innovativer Technologien und Komponenten für die Extrusion von Blasfolien, Flachfolien und Vliesstoffen. Seit den Anfängen der Kunststoffindustrie in den 1950er Jahren hat Reifenhäuser unzählige Kunden dabei unterstützt, eine erfolgreiche Produktion aufzubauen und zu Top-Lieferanten ihrer Branche zu werden. Als Marktführer und Familienunternehmen verfügt Reifenhäuser über vier spezialisierte Business Units, die ihr Wissen in Konstruktion, Prozess- und Verfahrenstechnik, Automatisierung, Projektierung, Fertigung, Projektleitung und Logistik bündeln. Gemeinsam bildet die Reifenhäuser Gruppe das weltweit größte Kompetenznetzwerk für Kunststoffextrusionstechnologie. Auch über 100 Jahre nach der Gründung im Jahr 1911 ist das Unternehmen zu 100 Prozent in Familienbesitz. Die Brüder Bernd und Ulrich Reifenhäuser führen die Gruppe heute in dritter Generation.


Reifenhäuser Blown Film: Spezialisten für Blasfolientechnologie

Mit Technologien und Know-how entlang der gesamten Wertschöpfungskette unterstützt die Business Unit Reifenhäuser Blown Film ihre Kunden bei der wirtschaftlichen Produktion hochqualitativer Blasfolien, die am Markt überzeugen und Geschäftserfolg sichern. Reifenhäuser Blasfolienanlagen ermöglichen es Produzenten, den Anforderungen hinsichtlich recyclebarer Produkte, Rezyklatanteilen und biologisch abbaubarer Kunststoffprodukte gelassen entgegenzublicken und den Nachhaltigkeitswandel als Chance für wirtschaftlichen Erfolg zu nutzen.


Reifenhäuser Cast Sheet Coating: Modulare Anlagen zur Herstellung von Gießfolien, Glättwerksfolien und Extrusionsbeschichtungen

In der Business Unit Cast Sheet Coating entwickelt und fertigt Reifenhäuser standardisierte und maßgeschneiderte Gießfolien-, Glättwerks- und Extrusionsbeschichtungsanlagen, sowie Einzelkomponenten wie Coextrusionsfeedblöcke, Gießteile, Glättwerke und Wickler, die perfekt zu den Anforderungen der Kunden passen und entscheidende Wettbewerbs-vorteile in Sachen Qualität, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit bieten.


Reifenhäuser Reicofil: Spezialist für innovative Spinnvlies-, Meltblown- und Compositeanlagen

Reifenhäuser Reicofil ist Spezialist und weltweit führender Hersteller kompletter Spinnvlies-, Meltblown- und Compositeanlagen, mit denen Produzenten höchsten Qualitätsansprüchen in der Hygiene, Medizin und Filtration gerecht werden. Reicofil begleitet seine Kunden von der Planung der Produktionsstätte, über die Inbetriebnahme der Anlage bis zur Weiterentwicklung der Produkte, und sichert so einzigartige Qualität und Zuverlässigkeit.


Reifenhäuser Extrusion Systems: Maßgeschneiderte Komponenten für Extrusion und Spritzguss

Die Reifenhäuser Extrusion Systems entwickelt und fertigt maßgeschneiderte schmelzeführende und formgebende Komponenten für Extrusion und Spritzguss zum Preis von Standardlösungen und unterstützt Produzenten dabei, Top-Qualität effizient und wirtschaftlich herzustellen. Kunden werden Schritt für Schritt zur idealen Komponente geführt oder es erfolgt eine Fertigung nach vorgegebener Zeichnung. Zum Portfolio gehören Schnecken, Zylinder, Extruder, Coextrusionsadaptoren, Breitschlitzdüsen, Meltblown-Werkzeuge und Mikrokomponenten. Darüber hinaus ist die Extrusion Systems Spezialist für Verschleißschutz: Reifenhäuser Reiloy ist der einzige Schnecken- und Zylinder-Hersteller, der die Hartstofflegierungen – und sogar die für den Verschleißschutz notwendigen Pulver – in einem eigenen Werkstofflabor in-house entwickelt und produziert.


Die Reifenhäuser Gruppe auf einen Blick

  • Gründungsjahr: 1911
  • Mitarbeiter: 1.750
  • Produktionsstandorte: Troisdorf, Worms, Kabelsketal, Heinsberg, Maize (USA)
  • Technikum (Troisdorf): Blas-, Gieß- und Glättwerksfolien, Vliesstoffe


Geschäftsführung

Bernd Reifenhäuser (CEO)

Dr. Bernd Kunze (CTO)

Ulrich Reifenhäuser (CSO)

Karsten Kratz (CFO)

Hauptstandort: Troisdorf

R-Cycle: Digitaler Produktpass ermöglicht Kreislaufwirtschaft für Kunststoffverpackungen

R-Cycle: Digitaler Produktpass ermöglicht Kreislaufwirtschaft für Kunststoffverpackungen

Digitalisierung trifft Nachhaltigkeit – immer mehr Unternehmen setzen auf den Digitalen Produktpass für nachhaltige Kunststoffverpackungen von
R-Cycle. Dieser ermöglicht es allen Stakeholdern der Wertschöpfungskette von Kunststoffverpackungen recyclingrelevante Information in einem offenen Standardformat einfach über Unternehmensgrenzen hinweg auszutauschen und für eine datenbasierte und damit präzisere Abfallsortierung zugänglich zu machen. R-Cycle wurde unter anderem von der Reifenhäuser Gruppe sowie weiteren Technologieunternehmen und Organisationen als Kooperationsinitiative gegründet und zur Marktreife entwickelt.

Schaut man sich heutige Abfallströme an, lassen sich wiederverwertbare Verpackungen nicht ausreichend exakt für ein hochwertiges Recycling sortieren. So landen selbst voll-recyclingfähige Produkte meist in der thermischen Verwertung oder es findet bestenfalls ein Downcycling zu minderwertigeren Produkten statt. Mit R-Cycle lesen und erfassen Produktionsmaschinen bereits bei der Herstellung einer Verpackung automatisch recyclingrelevante Daten, leiten sie durch die Wertschöpfungskette und machen sie über eine entsprechende Markierung (z.B. digitale Wasserzeichen oder QR-Codes) auf Vor- und Endprodukten abrufbar. So können Abfallsortieranlagen verwertbare Verpackungen leicht identifizieren und sortenreine, recyclingfreundliche Fraktionen bilden. Dies ist die Grundlage für die Gewinnung hochwertiger Rezyklate zum Aufbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft.

Die R-Cycle Datenplattform ist mit den unterschiedlichsten Softwaresystemen bis hin zu einzelnen Produktionsanlagen vernetzbar: von Folien- oder Spritzgussmaschinen über Verarbeitungs-, Verpackungs- und Abfüllmaschinen bis hin zu Abfallsortier- und Recyclinganlagen. Die Tracing-Technologie hinter R-Cycle basiert auf offenen GS1-Standards - dem führenden globalen Netzwerk für branchenübergreifende Prozessentwicklung und Gründungsmitglied von R-Cycle. Unter dem Dach von GS1 Germany wurde das Standardisierungsprojekt PDS4CircularPlastics (Processes and data sharing approach for enabling circular plastics value networks) gestartet. Das Projekt wird zum September 2022 eine GS1 Anwendungsempfehlung erarbeiten und basiert auf den Erkenntnissen der R-Cycle Initiative.

Dr. Benedikt Brenken, Direktor R-Cycle, erklärt: „R-Cycle ist als offene Community für alle Unternehmen, Institutionen und Stakeholder zugänglich, die ein berechtigtes Interesse im Bereich Kreislaufwirtschaft für Kunststoffverpackungen haben und R-Cycle selbst einsetzen, unterstützen oder weiterentwickeln möchten. Die Mitglieder erhalten Zugang zu einem breiten Netzwerk anwendungserfahrener Partner und Know-how in Sachen Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Das Ziel ist, eigene Anwendungen zu realisieren, durch die Vernetzung der Wertschöpfungskette Vorteile zu generieren und R-Cycle gemeinsam weltweit zu etablieren.“

Neben der Verbesserung der Produktnachhaltigkeit steigern Hersteller durch den Einsatz des Digitalen Produktpasses auch ihre Prozesseffizienz und Produktqualität. Präzise Informationen über die Ausgangsmaterialien beschleunigen und optimieren die Produktion, während die Erfassung der eigenen Produkteigenschaften einen Mehrwert für Kunden in der nachgelagerten Wertschöpfungskette darstellt. Darüber hinaus erleichtert der Digitale Produktpass die Erfüllung (aufkommender) gesetzlicher Informationspflichten, wie zum Beispiel bei der Berechnung des CO2-Fußabdrucks, dem Rezyklat-Nachweises oder im Bereich der Extended Producer Responsibility (EPR). Zeitaufwändige manuelle Berechnungen können mit R-Cycle automatisiert werden.


Interessierte Unternehmen erhalten alle Information zur Mitgliedschaft unter: www.r-cycle.org/r-cycle-community

R-Cycle wird auf der K 22 im Rahmen eines Gemeinschaftsstands der R-Cycle Initiative im Circular Economy Forum (CE 07) präsentiert.

R-Cycle erfasst über Digitale Produktpässe alle recycling-relevanten Daten von Kunststoffverpackungen.

Voll recyclingfähiger und identifizierbarer R-Cycle Pouch.
Fotos: R-Cycle

Über R-Cycle

R-Cycle ist eine unternehmensübergreifende Initiative zur Entwicklung eines offenen und global anwendbaren Rückverfolgungsstandards für nachhaltige Kunststoffverpackungen. Ziel ist, durch die Bereitstellung eines Digitalen Produktpasses recyclingrelevante Verpackungseigenschaften während der Produktion automatisch zu erfassen und durch die Wertschöpfungskette weiterzuleiten. Über spezielle Markierungen können verwertbare Verpackungen im Recyclingprozess dann identifiziert und sortenreinen Fraktionen zugeführt werden. Das ist der Schlüssel zur Gewinnung hochwertiger Rezyklate, um den Kreislauf zu schließen.


Die R-Cycle Community:

ARBURG, BRÜCKNER MASCHINENBAU, COMEXI, European EPC Competence Center (EECC), ENGEL, EREMA GROUP, GS1 GERMANY, Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV), ILLIG, IN.PACK, KAMPF, KAUTEX MASCHINENBAU, MULTIVAC, OLBRICH, PRODATA, REIFENHÄUSER GROUP, SIDEL, SIKOPLAST, STEINERT


www.r-cycle.org

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