Bei der Produktion von Cast-PET-Folien sind Doppelschneckenextruder längst Standard – bekannt, bewährt, unverzichtbar. Weniger bekannt ist: Auch die Cast-PP-Produktion (CPP) profitiert von dieser Technologie – durch mehr Effizienz und Nachhaltigkeit.
Dabei ermöglicht die Doppelschneckenextrusion Schmelzeleistungen von bis zu 3.000 kg/h und wird im CPP-Bereich bereits seit 1999 erfolgreich eingesetzt. Trotzdem kennen nur wenige Produzenten ihre Möglichkeiten und Vorteile. Ein genauer Blick lohnt sich.
Folienhersteller stehen unter Druck: Während der Ruf nach mehr Rezyklateinsatz lauter wird, sinkt oft die Effizienz der Anlagen. Wer minderwertiges Material oder hohe Recyclinganteile verarbeiten muss, stößt mit herkömmlichen Einschneckenextrudern schnell an Grenzen. Ab einer Rezyklatquote von rund 25 Prozent
Die Reifenhäuser Doppelschneckentechnologie löst all diese Herausforderungen bei der Verarbeitung von Post-Industrial-Rezyklat in der PP-Flachfolienproduktion auf einen Schlag.
„Mit unseren Doppelschneckenextrudern und den darauf optimierten Gesamtanlagen haben wir die Direktextrusion und Inline-Compoundierung bereits vor Jahren auf ein neues Level gehoben“, erklärt Mark Schuster, Head of Product Management bei Reifenhäuser Cast Sheet Coating.
Reifenhäuser hat das Prinzip der Doppelschnecke in jahrelanger Entwicklung konsequent perfektioniert. Durch die exzellente Mischwirkung der gleichlaufenden Doppelschnecke wird die Schmelze direkt im Prozess unter exakt definierten und reproduzierbaren Parametern gereinigt. Das macht die Technologie auch für alle interessant, die zusätzlich BOPP-Anlagen betreiben – sie können ihr selbst produziertes BOPP-PIR direkt in den Stoffkreislauf zurückführen und zu neuer Cast-PP-Folie verarbeiten.